Alquilamos un coche

Ich hab’ schon lange nichts mehr in meinen Blog geschrieben… ach so, das hatte ich beim letzten Artikel schon. Dann fang ich mal so an: Am 21. November, also ganz kurz vor meinem Geburtstag, haben meine Freundin und ich einen Ausflug gemacht. Meine Freundin hat mich in der Woche hier besucht und da will man ja nich die ganze Woche in Ourense rumhängen. Also haben wir und ein coche geliehen und sind damit über Land gefahren. Da gabs erstmal nich viel zu sehen, weil es morgens noch recht nebelig war aber es war trotzdem ganz nett mal durch die vielen kleinen und kleiner werdenden Bergdörfer zu fahren. Irgendwann haben wir uns dann auch verfahren und mussten, nachdem wir endlich wieder einen Ort gefunden hatten der die Bezeichnung auch verdient, an einer Tankstelle nach dem Weg fragen. Der kauzige Tankwart sprach allerdings offenbar kein Spanisch, sondern irgendwas, was Gallego gewesen sein muss. Ich hab trotzdem so die grobe Richtung verstanden, in der unser Ziel liegen sollte: A Coruña!

Da wollten wir nämlich eigentlich hin und da sind wir dann auch zwei Stunden später angekommen. Wir sind mehr oder weniger direkt zum Leuchtturm gefahren, denn der liegt nicht mitten im Verkehrschaos der Stadt und ist außerdem noch das Wahrzeichen von A Coruña. Der ist zum Beispiel auf dem Wappen drauf. Das liegt wohl daran, dass der von den Römern erbaut wurde und somit schon ein paar Jahre alt ist. Ich nehme aber an, dass er damals noch nicht so chic aussah, wie er in in seiner heutigen Form dasteht.

Herkulesturm

Die haben den nämlich restauriert, das steht auch in der spanischen Wikipedia. In der deutschen steht darüber nicht so viel aber: „Der Herkulesturm“, so heißt der, „weist Seeleuten seit dem 2. Jahrhundert ihren Weg und gilt als weltweit ältestes noch in Betrieb stehende Bauwerk seiner Art. Für Ausblicke auf den Atlantik muss man 242 Stufen hinaufsteigen.“ [+] Das haben wir aber nicht gemacht, weil wir an dem Tag besch….nes Wetter hatten. Stattdessen haben wir uns am Fuß des Turms ein bischen den Sturm um die Nase wehen lassen und sind dann bald wieder zurück zum Auto gegenagen.

Am Atlantik

Damit sind wir um die kleine Bucht herum gefahren um gleich beim Aquarium wieder auszusteigen. Den Turm (zumindest seinen Schatten), die Bucht darunter und das Aquarium auf der anderen Seite der Bucht kann man auf dem Satellitenbild sogar ganz gut erkennen.

Das Aquarium hat angeblich das größte Becken Europas (schon die nächste Superlative an diesem Tag). Das müsste dann das sein, was man auf dem Satellitenbild draußen sieht. Da schwammen nur Robben drin, die man nur sieht wenn sie auftauchen. Aber das tun sie oft, weil die nämlich ganz schön neugierig sind und sich die Menschen angucken, denen das Wasser offenbar zu kalt ist.

Robbe

Als wir da draußen bei den Robben waren, tobte übrigens immer noch der Sturm und die Wellen kamen schon fast über die Mauer, die das Becken vom Atlantik trennt. Leider hab ich davon kein Bild, vermutlich weil ich Angst um meine Kamera hatte, die beim Fotografieren der Robben schon reichlich Gischt abbekommen hat.

Vorher waren wir drinnen im Gebäude und haben uns die Fische in kleineren Becken angesehen. Manche dieser Becken waren ziemlich klein und für die Anzahl der Fische wohl auch zu klein und außerdem ziemlich kahl. Das war natürlich nich so schön mitanzusehen. Im Keller gabs dann aber noch ein großes Becken in dessen Mitte der Raum war, aus dem man die Fische beobachten konnte. Man war also vom Aquarium umgeben. Da schwammen auch zwei, drei größere Haie drin herum. Die wollte meine Freundin unbedingt sehen. Die waren auch ganz interessant aber viel action haben die nich gemacht. Sind immer im Kreis um den Raum geschwommen und haben dabei keine anderen Fische gefressen und auch keine Miene verzogen.

Hai

Da unten konnte man ohne Stativ kaum Fotografieren, denn Blitz war natürlich verboten und zudem belibt so ein Hai auch nie stehen. Also ist das Bild, das Beste was ich machen konnte.

Als wir da so ne Stunde rumgestanden und -gesessen sind, haben wir Hunger bekommen und sind erstmal rauf ins Aquarium-eigene Restaurant um Fisch zu essen.

Gegen abend mussten wir uns wieder auf den Weg machen, sind noch einmal den Küstenboulevard von A Coruña entlang gekreuzt und danach wieder raus aus der Stadt. Von der Stadt selbst, im Besonderen von der Altstadt, haben wir also kaum was gesehen. Da müssen wir mal wieder hin…

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10. Dezember 2006 at 12:02 am 1 Kommentar

flickr

Ich muss neuerdings die großen Fotos auf Flickr auslagern, weil der kostenlose Speicherplatz hier auf 50MB begrenzt ist. Vielleicht bring ich dann nach und nach auch die älteren großen Bilder da rüber.

9. Dezember 2006 at 11:51 pm Hinterlasse einen Kommentar

Magosto 2006

Ich hab‘ schon lange nichts mehr in meinen Blog geschrieben, dass lag daran das die letzten Wochenenden immer gleich verliefen: party, party, party. Aber jetzt gibts endlich wieder mal was Anderes: Der Magosto.

Magosto ist der Name für ein galizisches Volksfest, dass jedes Jahr im November gefeiert wird. Seit dem 1. November (Allerheiligen – Día de Todos Los Santos) sah man schon die Maronenverkäufer mit ihren mobilen Röstöfen an jeder Straßenecke in der Stadt. Die gerösteten Kastanien sind das Hauptmerkmal des Magosto.

Wir trafen uns am Freitag abend um acht in einer Kneipe um mit einigen Spaniern über den geplanten Magosto-Ausflug zu reden. Es hieß, wir würden uns am Samstag Morgen um zehn mit ihnen treffen um dann gemeinsam auf einen Berg zu wandern und dort zu grillen und zu feiern. Und so kam es…

Natürlich sind wir nicht um zehn los gegangen sondern erst um elf, als dann endlich alle da waren. Wir Deutschen waren um fünf nach zehn da und damit waren wir zusammen mit fünf Spaniern die Ersten. Während wir da nun in der Kälte an einem ziemlich nebeligen Morgen standen hatte ich wenigstens noch Zeit ein Napolitano zu verdrücken und mich mit einem Café Solo aufzuwecken.

Dann setzten wir uns in Marsch. Raus aus der Stadt…

Aufbruch

Nach etwa einer Stunde anstrengendem Fußmarsch auf den teilweise sehr steilen Berg waren wir endlich bei unserem Ziel angelangt: Eine Feuerstelle zwischen den Felsen, die schon seit Jahren Magosto-Treffpunkt der Gruppe von Spaniern ist.

Einige von uns kümmerten sich um die verlassene Feuerstelle, deren Umrandung wieder hergestellt werden musste. Außerdem suchten wir Feuerholz.

Feuer machen

Als wir die Getränke auspackten war es immer noch ziemlich kalt und der Nebel war so dicht, dass man überhaupt nichts von der Aussicht sah, die wir um uns herum vermuteten.

Auspacken     Prost
Das Feuer beginnt zu brennen.
Jetzt erstmal ’nen Schluck Rum zum aufwärmen.

Die Spanier haben uns versprochen, dass es um halb eins (mittags) aufklaren wird und das wir dann schönsten Sonnenschein haben.

Tatsächlich hat die Sonne den Nebel um eins – also eine halbe Stunde früher als erwartet – so weit aufgelöst, dass man ihre Wärme spüren konnte. Wenig später war es dann so heiß, dass man es ohne Kopfbedeckung in der Sonne kaum aushielt.

Ein paar von uns entschließen sich die, jetzt sichtbare, Umgebung zu erkunden und die Aussicht vom Gipfel zu genießen. Erstmal ein bischen Quatsch machen…

Sprung vom Gipfel

Nachdem wir uns da oben ausgetobt hatten, gings wieder runter zum Lagerfeuer.
Nach den Anstrengungen beim Felsenklettern wars Zeit für geröstete Kastanien, Gegrilltes und mehr Getränke!

Geröstete Kastanien essen
Enzo und Elisa beim Kastanien rösten und pulen

Ich hab mir neben eingelegten Auberginen auch Gambas gegrillt, was mir einigen Spott bei den Spaniern einbrachte. Die fanden zwar gegrillte Gambas an sich okay aber meinten, dass das zu Magosto gar nicht geht. Da isst man Fleisch!

Ein weiterer Brauch beim Magosto ist es, sich und die anderen mit Kohle einzureiben. Danach riecht man nicht nur nach Lagerfeuer, sondern sieht auch noch aus wie die Reste davon.

Mit Einbruch der Dunkelheit mussten wir unseren Platz verlassen, weil man ziemlich bald die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. Ich bin dann nochmal hoch zum Gipfel um von dort Bilder der Stadt zu machen. Schließlich hab‘ ich extra mein Stativ mitgeschleppt und das soll ja nicht ungenutzt bleiben. Aber so ein Stativ hilft eben nicht gegen Alkohol im Blut und daher hab‘ ich trotzdem einige Aufnahmen beim Auslösen verwackelt.

Ourense bei Nacht

Dann habe ich versucht den Weg nach unten zu finden, was ohne jegliche Lichtquelle aber nicht besonders gut gelang. Ein paar Mal habe ich probiert den Weg mit meinem Blitzgerät auszuleuchten aber auch wenn man dann für eine Sekunde was sieht ist man danach nur um so mehr geblendet. Also habe ich mich entschlossen zum nächsten Lagerfeuer zu gehen und bei den Leuten dort so lange zu warten bis jemand mit einer Lampe vorausgeht. Das Warten dort war auch ganz nett und von daher hat mich diese Zwangspause nicht weiter gestört. Unten angekommen, gabs ein großes, gemeinsames Fest der Lagerfeuergruppen. Mit ’nem DJ und Freibier aus Dosen. Ich bin aber lieber bei Wein geblieben, weil mein Fünf-Liter-Plastikkanister Vino Tinto kaum leer geworden ist. Wie das Fest dann sonst noch war, kann man auf dem nächsten Bild ganz gut sehen.

Breit?

13. November 2006 at 6:12 pm Hinterlasse einen Kommentar

Napolitano

Napolitano {sprich: Napolitano} = Schoko-Croissant

Croissant wird hier etwas merkwürdig ausgesprochen, etwa so wie crosan und tatsächlich hab ich crozan auch schon mal irgendwo gelesen aber das war vermutlich Gallego.

Nun sind Croissants mit Schokolade nicht croissants con chocolate, wie man sich das vielleicht so denkt (ich jedenfalls habs gedacht). Man nennt sie stattdessen Napolitanos.

Ach ja, eine andere Form haben sie auch (rechteckig) aber das  ist ja eher unwichtig. Der Inhalt ist wohl der Gleiche.

13. November 2006 at 4:03 pm Hinterlasse einen Kommentar

Gallego

Gallego {sprich: gajego} = galizische Regionalsprache

Gallego ist die hier von den Einheimischen oft genutzte Regionalsprache. Sie hat starke Verwandschaften zum Portugisisch aber auch einige Gemeinsamkeiten mit Italienisch.

Die Sprache ist offiziell anerkannt und neben Spanisch ebenfalls Amtssprache in Galizien.

Daher sind zum Beispiel Unterlagen an der Hochschule oft in Gallego gehalten, was das Lesen selbiger für Ausländer nicht unbedingt einfacher macht. Die Schreibweise unterscheidet sich meistens aber nur unwesentlich vom Spanisch.

Mehr Infos zu Gallego auf Wikipedia.

13. November 2006 at 3:20 pm 2 Kommentare

Magosto

Magosto {sprich: genauso} = galizisches Volksfest

Normalerweise schaue ich immer erst bei Wikipedia bevor ich hier eine Begriffserklärung reinschreibe. Diesmal musste ich feststellen, dass es für Magosto in der deutschen Wikipedia noch gar keine Erklärung gibt. Da hab‘ ich natürlich gleich mal einen Artikel geschrieben. 🙂

(Mein) Magosto bei Wikipedia DE

Der Artikel ist zwar recht klein aber damit immer noch umfangreicher und besser strukturiert als die Artikel auf Spanisch oder Gallego.

13. November 2006 at 3:02 pm Hinterlasse einen Kommentar

No sports!

Der Grund warum ich heute – an einem Sonntag morgen – um zehn schon wach bin und mein Blog aktualisiere, sind die Kopf- und Zahnschmerzen, die auf irgendwelchen anderen Schmerzen im Nacken beruhen und die besonders im Liegen sehr unangenehm sind. Aufgrund dessen habe ich mich vor einer Stunde dazu entschlossen nicht wie üblich bis mittags zu schlafen sondern aufzustehen, damit die Schmerzen nachlassen.

Ich habe Schmerzen im Nacken, im Rücken, in den Rippen, im Kiefer, in den Ohren, in den Nasennebenhölen und im Fuß aber die Letzteren sind so gering, dass sie gar nicht weiter auffallen.

Gerstern gab es zwei Veranstaltungen von der Uni Vigo für uns Erasmus Studenten: Ein Ausflug nach Santiago de Compostela und ein kostenloser Surfkurs an einem der besten Surfstrände hier am Atlantik. Ich hab mich natürlich für das Surfen und gegen einen kulturell anspruchsvollen Exkurs mit einer Gruppe von 100 Leuten entschlossen.

Zwei Stunden Zug fahren; Blick auf eine ausgehängte Karte in Vigo; ohne Karte loslaufen und den Busbahnhof suchen; 100 Meter entfernt davon aus dem Blockdschungel auf eine Lichtung stoßen (ach-wie-gut-ist-mein-Orientierungssinn! 1); Fahrpläne besorgen; einsteigen und mit dem Reisebus losfahren; halbe Stunde später aussteigen an der Haltestelle Patos; runterlaufen zum „Playa de Patos“; Surfer angucken; …

Surfer am Playa de Patos(hier sind die Wellen noch nicht so hoch)

… noch zu früh; erstmal was essen:

Also bin ich hoch gelaufen zu einem Restaurant, das man vom Strand aus sehen konnte und das unter anderem mit Pizza warb. Ansonsten hatte das irgendwie mit Argentinien zu tun, jedenfalls gabs da Fleisch aus Argentinien, Wandschmuck aus Argentinien, Kellner aus Argentinien? – Putzfrauen aus Argentinien jedenfalls nicht, denn es gab gar keine Putzfrauen dort! Die Toilette sah aus wie auf einer öffentlichen Raststätte, an einer abgelegenen Straße „wo noch nie eine Putzfrau zuvor gewesen ist“. Seife? Natürlich nicht! Ich hab mir ne Pizza bestellt (Tomate Mozzarella) und ein Wasser dazu. Als ich das Wasser bekommen habe, ist mir aufgefallen wie dreckig das Glas ist, es war zwar abgewaschen aber diverse Speisereste wollten sich wohl nicht lösen. Es roch dann auch nach fremden Speisen als ich aus dem Glas getrunken habe. (Natürlich habe ich mir kein Neues bestellt, denn ich wusste das gehört hier zum Ambiente.) Die Pizza war dann auch sehr lecker. Ich durfte nur nicht zu viel auf den Schimmelfleck in der Ecke vor mir staren und auch die fette, alte, schmierige und schmutzige Köchin nicht beachten, die zwischendurch vor Langeweile immer an den Nebentisch kam um mit den einheimischen Gästen zu plaudern. Weil dort so schön war bin ich noch auf einen Café Solo geblieben und hab mein Buch gelesen, während es draußen in Strömen regnete.

Als es aufhörte bin ich wieder runter zum Strand gegangen und hab weiter den Surfern zugeschaut. Gegen vier waren dann auch andere Erasmus Studenten da und wir konnten so langsam los legen. Wir bekamen Neoprenanzüge und Bretter, sind runter zum Strand, haben albern, aussehende Aufwärmübungen mit dem Lehrer gemacht und ein paar Dinge zum Surfen erklärt bekommen: Welche Bretter wie heißen, wie man die Schlaufe um den Knöchel anbringt, was man im Wasser beachten muss und so weiter…

Nach einer Stunde gings dann endlich rein ins Wasser. Leider waren die Wellen an dem Tag zeimlich hoch und ziemlich brutal. Der Lehrer meinte schon das wär wohl nichts für uns Anfänger aber die Lehrer und die anderen Profis hatten sichtlich Spaß. Wir Newbies haben also zwei Stunden lang versucht über die Brandung hinaus zu kommen. Was nur ging wenn man eine gute Lücke zwischen den großen Brechern erwischt hat. Man hat immer zwei, drei kleinere Wellen über- oder unterwunden bis dann wieder eine Große kam. Da hat man dann das Brett von sich gestoßen, weil man es nicht mehr geschafft hat zu wenden und hat versucht möglichst schonend von der Welle behandelt zu werden. Wasser im Hals, in der Nase in den Ohren, das Surfbrett mal im Rücken, mal gegen die Brust. So ging das zwei Stunden lang aber trotzdem ein sehr geiler Sport! Denn wenn man mal eine Welle gut erwischt (auf dem Brett liegend versteht sich) macht das echt Spaß! Ich wusste schon vom Bodyboarding das mir das gefallen würde. Natürlich ist das ne andere Liga aber jeder fängt mal klein an.

Als ich schon ziemlich erschöft war hat mich dann auch noch eine freche Welle auf die Klippen zu gespült. Da hab ich mir dann erstmal den Fuß aufgeschrammt – der heute am wenigsten weh tut. Anonsten ist der Strand aber super. Die Felsen sind nur in den Randbereichen.

Am Ende eines langen aber wenig erfolgreichen Kampfes musste ich dann wenigstens nicht wieder mit dem Bus zurück. Zwei deutsche Erasmus Studenten, die mit dem Auto angereist waren, haben mich mit zurück in die Stadt genommen. Unterwegs musste ich dann feststellen, dass der nächste Bus nach Ourense um 22:00 und der nächste Zug um 22:20 zurück fuhr. Es war 19:30. Die Beiden haben mich an einem Berg in Vigo, dem Castro – oder dem „Parque Charlie Rivel“ wie er auf der Karte heißt, rausgelassen. Da hatte ich nun viel Zeit und Stand am Fuß eines Berges auf dem ein Schlösschen stehen sollte. Ich bin also hoch gelaufen und hab mir die schöne Aussicht über die Bucht von Vigo angeguckt. Leider war es ziemlich Wolkenverhangen und diesig und daher war die Sicht aufs Meer gar nicht so schön. Nach ein paar Fotos von den Lichtern der Stadt hab ich mich auf den Rückweg gemacht.

Vigo am Abend

Vigo am Abend

Dummerweise ist so ein Berg oft rund und die Straßen nach unten führen auch oft rund um ihn herum oder zumindest im Zick-Zack hin und her. Deshalb – und wegen der plötzlichen Dunkelheit – hab ich ziemlich schnell die Orientierung verloren und wusste nun nicht mehr in welcher Richtung der Busbahnhof liegt. Als der verdammte, dunkle Berg endlich zuende war und ich wieder festen Stadtboden unter den Füßen hatte musste ich mich also für eine neue Richtung entscheiden. Ich wollte den Plaza de España finden, denn von dort würde ich den Busbahnhof wiederfinden. Ich lief also los in eine Richtung meines Vertrauens und fand einen Platz unter dem ein Einkaufszentrum verborgen lag. Von dem Platz aus bin ich dann in die nächste Seitenstraße abgebogen und siehe da: Die hässliche Pferdestatue vom Plaza de España erhebt sich vor mir!

(ach-wie-gut-ist-mein-Orientierungssinn! 2)

Was es da noch zu sagen gibt:
– Der Bus von Vigo nach Ourense braucht ne Stunde weniger (zumindest wenn er über die Autobahn fährt) und kostet nur 2 Euro mehr.
– Um 23h fahren in Ourense keine Stadtbusse mehr
– Ein Taxi zum Wohnheim kostet 5 Euro
– Ich habe meine Badehose am Strand vergessen
– Ich habe immer noch Schmerzen im Nacken und im Kopf

22. Oktober 2006 at 11:23 am Hinterlasse einen Kommentar

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