Archiv für Dezember, 2006

Alquilamos un coche

Ich hab’ schon lange nichts mehr in meinen Blog geschrieben… ach so, das hatte ich beim letzten Artikel schon. Dann fang ich mal so an: Am 21. November, also ganz kurz vor meinem Geburtstag, haben meine Freundin und ich einen Ausflug gemacht. Meine Freundin hat mich in der Woche hier besucht und da will man ja nich die ganze Woche in Ourense rumhängen. Also haben wir und ein coche geliehen und sind damit über Land gefahren. Da gabs erstmal nich viel zu sehen, weil es morgens noch recht nebelig war aber es war trotzdem ganz nett mal durch die vielen kleinen und kleiner werdenden Bergdörfer zu fahren. Irgendwann haben wir uns dann auch verfahren und mussten, nachdem wir endlich wieder einen Ort gefunden hatten der die Bezeichnung auch verdient, an einer Tankstelle nach dem Weg fragen. Der kauzige Tankwart sprach allerdings offenbar kein Spanisch, sondern irgendwas, was Gallego gewesen sein muss. Ich hab trotzdem so die grobe Richtung verstanden, in der unser Ziel liegen sollte: A Coruña!

Da wollten wir nämlich eigentlich hin und da sind wir dann auch zwei Stunden später angekommen. Wir sind mehr oder weniger direkt zum Leuchtturm gefahren, denn der liegt nicht mitten im Verkehrschaos der Stadt und ist außerdem noch das Wahrzeichen von A Coruña. Der ist zum Beispiel auf dem Wappen drauf. Das liegt wohl daran, dass der von den Römern erbaut wurde und somit schon ein paar Jahre alt ist. Ich nehme aber an, dass er damals noch nicht so chic aussah, wie er in in seiner heutigen Form dasteht.

Herkulesturm

Die haben den nämlich restauriert, das steht auch in der spanischen Wikipedia. In der deutschen steht darüber nicht so viel aber: “Der Herkulesturm”, so heißt der, “weist Seeleuten seit dem 2. Jahrhundert ihren Weg und gilt als weltweit ältestes noch in Betrieb stehende Bauwerk seiner Art. Für Ausblicke auf den Atlantik muss man 242 Stufen hinaufsteigen.” [+] Das haben wir aber nicht gemacht, weil wir an dem Tag besch….nes Wetter hatten. Stattdessen haben wir uns am Fuß des Turms ein bischen den Sturm um die Nase wehen lassen und sind dann bald wieder zurück zum Auto gegenagen.

Am Atlantik

Damit sind wir um die kleine Bucht herum gefahren um gleich beim Aquarium wieder auszusteigen. Den Turm (zumindest seinen Schatten), die Bucht darunter und das Aquarium auf der anderen Seite der Bucht kann man auf dem Satellitenbild sogar ganz gut erkennen.

Das Aquarium hat angeblich das größte Becken Europas (schon die nächste Superlative an diesem Tag). Das müsste dann das sein, was man auf dem Satellitenbild draußen sieht. Da schwammen nur Robben drin, die man nur sieht wenn sie auftauchen. Aber das tun sie oft, weil die nämlich ganz schön neugierig sind und sich die Menschen angucken, denen das Wasser offenbar zu kalt ist.

Robbe

Als wir da draußen bei den Robben waren, tobte übrigens immer noch der Sturm und die Wellen kamen schon fast über die Mauer, die das Becken vom Atlantik trennt. Leider hab ich davon kein Bild, vermutlich weil ich Angst um meine Kamera hatte, die beim Fotografieren der Robben schon reichlich Gischt abbekommen hat.

Vorher waren wir drinnen im Gebäude und haben uns die Fische in kleineren Becken angesehen. Manche dieser Becken waren ziemlich klein und für die Anzahl der Fische wohl auch zu klein und außerdem ziemlich kahl. Das war natürlich nich so schön mitanzusehen. Im Keller gabs dann aber noch ein großes Becken in dessen Mitte der Raum war, aus dem man die Fische beobachten konnte. Man war also vom Aquarium umgeben. Da schwammen auch zwei, drei größere Haie drin herum. Die wollte meine Freundin unbedingt sehen. Die waren auch ganz interessant aber viel action haben die nich gemacht. Sind immer im Kreis um den Raum geschwommen und haben dabei keine anderen Fische gefressen und auch keine Miene verzogen.

Hai

Da unten konnte man ohne Stativ kaum Fotografieren, denn Blitz war natürlich verboten und zudem belibt so ein Hai auch nie stehen. Also ist das Bild, das Beste was ich machen konnte.

Als wir da so ne Stunde rumgestanden und -gesessen sind, haben wir Hunger bekommen und sind erstmal rauf ins Aquarium-eigene Restaurant um Fisch zu essen.

Gegen abend mussten wir uns wieder auf den Weg machen, sind noch einmal den Küstenboulevard von A Coruña entlang gekreuzt und danach wieder raus aus der Stadt. Von der Stadt selbst, im Besonderen von der Altstadt, haben wir also kaum was gesehen. Da müssen wir mal wieder hin…

10. Dezember 2006 at 12:02 vormittags Hinterlasse einen Kommentar

flickr

Ich muss neuerdings die großen Fotos auf Flickr auslagern, weil der kostenlose Speicherplatz hier auf 50MB begrenzt ist. Vielleicht bring ich dann nach und nach auch die älteren großen Bilder da rüber.

9. Dezember 2006 at 11:51 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar


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